Das Krankheitsbild aus Sicht der Chinesischen Medizin (TCM)

Rückenleiden

Kreuzschmerzen, Lumboischialgien, Zervikobrachialgien

 

Rückenschmerzen gehören üblichem Verständnis nach in die Hände von Orthopäden. Osteochondrose, Bandscheibenvorfall, Gleitwirbel... lauten die Diagnosen. Die Behandlung solcher Skelettschäden erfolgt über den operativen Eingriff. Vermehrt auch wird bei Rückenschmerzen der Chirotherapeut zu Hilfe gerufen. Er versteht es, Unregelmäßigkeiten von außen manuell zu korrigieren, und wirft mit seinen Erfolgen neue Fragen auf. Sie haben weniger mit der Beschaffenheit von Knochen und Gelenken zu tun als mit der Verfassung des muskulären Apparats.
Die chinesische Medizin sieht Rückenschmerzen in einem noch viel weiteren Horizont. Die Spannungszustände der Muskeln sind ein wichtiges Feld für sie. Darüber hinaus aber nimmt sie auch die Beschaffenheit des Gewebes in den Blick. Stoffwechselvorgänge mit ihren Ausscheidungsprozessen werden beachtet. Zusammenhänge von Rückenschmerzen etwa mit dem Zyklus der Frau nimmt die chinesische Medizin sehr ernst. Und schließlich wird die individuelle Geschichte der aktuellen Rückenschmerzen verfolgt. Oft genug stehen am Ursprung von andauernden Rückenschmerzen problematische Infektverläufe, deren Anfänge in die Kindheit zurückreichen können.
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